Linux
Mythtv Kanäle editieren
Samstag, den 19. Februar 2011 um 11:25 Uhr

Die bei weitem beste Methode, um die Kanalliste übersichtlich zu halten, ist ein kleines Script zum editieren der Mysql Daten.

#!/bin/bash

inFILE="~/.mythchannels.conf"
. ~/.mythtv/mysql.txt

echo '
   update channel set channum=channum+11000 where channum < 100 ;
   update channel set visible=0,useonairguide=0 ;
' | mysql --database=${DBName} --user=${DBUserName} --password=${DBPassword}

n=0
cat "$inFILE" | while read line
do
   n=$((n+1))
   echo "SET NAMES utf8; update channel set visible=1,useonairguide=1,channum='$n' where callsign='$line' ;" | mysql --database=${DBName} --user=${DBUserName} --password=${DBPassword}
done


.mythchannels beinhaltet eine Liste mit Namen.

Das Erste HD
ZDF HD
arte HD

usw...

quelle: http://www.mythtv.org/wiki/Database_editing_script

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. Februar 2011 um 12:29 Uhr
 
Ports über ssh tunneln
Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 16:41 Uhr

Wie man Dienste über ssh tunnelt.

Der erste Port definiert den lokal zu verwendenden Port.

ssh -L 1234:localhost:1234 -L 192.168.2.1:5678:localhost:5678 host ping -i 30 localhost


Der zweite Teil definiert den Dienst auf dem entfernten System.

ssh -L 1234:localhost:1234 -L 192.168.2.1:5678:localhost:5678 host ping -i 30 localhost


Die optional vorgestellte erste Addresse macht den getunnelten Port auch im LAN verfügbar. Dabei könnte lokal ein SNAT notwendig sein.

ssh -L 1234:localhost:1234 -L 192.168.2.1:5678:localhost:5678 host ping -i 30 localhost

iptables -t nat -A POSTROUTING -p tcp --dport 5678 -d 192.168.2.1 -j SNAT --to 127.0.0.1


Der letzte Teil hinter dem host ist optional und verhindert einen Timeout durch eine inaktive Verbindung.

ssh -L 1234:localhost:1234 -L 192.168.2.1:5678:localhost:5678 host ping -i 30 localhost

 
ssh-agent in einer screen Session
Mittwoch, den 16. Februar 2011 um 16:24 Uhr

Gut funktionierende Lösung für einen ssh-agent in einer screen Session: http://teichman.org/blog/2006/02/screen_and_ssha.html

Diese beiden Zeilen starten einen ssh-agent auf Seite 10 der screen Session:

setenv SSH_AUTH_SOCK $HOME/.screen-ssh-agent
screen 10 ssh-agent -a $SSH_AUTH_SOCK $SHELL

So sind automatisierte ssh Verbindungen kein Problem mehr.

 
Nautilus und die Adressleiste
Freitag, den 17. September 2010 um 13:49 Uhr

Im neuen Nautilus Dateimanager fehlt der Knopf zum Umschalten auf die manuelle Adresseingabe.

Man bekommt die andere Adressleiste mit <Strg+L>.

Wäre eine Kombination aus beiden Leisten keine gute Idee? Ich habe das mal gegimped:

sepNautilusAdressleiste

 

 
Ramdisk fetzt
Samstag, den 11. September 2010 um 08:14 Uhr

Seit ich mein Firefoxprofil in einem tmpfs genutzt habe, wuchs der Wunsch, noch viel mehr Daten in den Arbeitsspeicher zu verlagern.

Und dann war die Zeit reif, für eine Hardwareaufrüstung. SSD oder RAM? Die Entscheidung viel auf RAM, da SSDs noch immer einen experimentellen Eindruck machen. Zwei mal 4GB DDR3 Speicher sind genug für ein schlankes System.

Falls die Verzeichnisse /etc und /lib auf die Ramdisk sollen, ist die Ramdisk als Rootlaufwerk zu erwägen. Bei meinem ersten Versuch gab es das Problem, dass einige Scripte, welche für das ordentliche Herunterfahren verantwortlich sind, die Ramdisk, auf der sie selbst lagen, aushängten. Das führte zu unsauberem Herunterfahren. Jetzt ist / auf einem tmpfs und nur ein paar selten genutzte Verzeichnisse und statische Daten sind während der Laufzeit mit mount -o bind auf einer Festplatte ruhend ins System eingebunden.

Wie fährt man ein solches System hoch? Da kommt das Initramfs ins Spiel. Eine gewisse Sicherheit im Umgang mit einem Initramfs ist in vielen Situationen nützlich. Ich bevorzuge das Einkompilieren in den Kernel, aber das ist Geschmackssache. Grob beschrieben wird im Initramfs das tmpfs eingehängt und der Inhalt mit z.B. cp -a wiederhergestellt. Dann kommen da noch so Sachen rein, wie mount -o bind. Es wird praktisch das System aus den Einzelteilen zusammengesetzt.

Zum sichern der Ramdisk bietet sich rsync an. Dann geht das Herunterfahren gewohnt schnell. Wo wir auch schon bei einem sehr großen Nachteil dieses Setups wären: Der extrem langsame Start. Das anfängliche Rücksichern der Ramdisk dauert lange genug, um Kaffee kochen zu können. Fünf Minuten sollte man bei einer normalen Festplatte schon einplanen. Die Rücksicherung könnte man mit Hilfe einer kleinen, aber schnellen SSD beschleunigen.

Zur Zeit sind von meinem System etwa 3,8GB im RAM. Die Ramdisk hat eine Größe von 6GB - so bleibt noch genug Platz für speicherhungrige Programme. In naher Zukunft werde ich nochmal 8GB zustecken und evtl. eine SSD zur Sicherung verwenden.

Mein Fazit bisher: Himmlisch! So wollte ich meinen Computer immer nutzen können. Es gibt praktisch keine Verzögerung mehr beim Starten von Programmen und den meisten anderen Aktionen. Während der Nutzung kann auch schonmal die Festplatte ausgehen, solange man die statischen Daten nicht nutzt.

Ein Tip: Bei dieser Art von zusammengesetztem System ist ein einfach zu wartendes Zweitsystem sehr sinnvoll. Ich habe Fedora13 auf einer Partition installiert. So lässt sich die Verwendung von LiveCDs vermeiden und das System gut für die Wartungsarbeiten spezialiseren.

 

update: Man kann den Inhalt der Ramdisk auch in ein tar Archiv packen. Dann dauert das Herunterfahren ewig. Das Hochfahren dagegen geht zügig.

update2: Nun konnte ich schon ein wenig Erfahrung hiermit sammeln. Für die Ramdiskwiederherstellung habe ich jetzt eine Kombination aus rsync und tar laufen. Beim Herunterfahren werden die entsprechenden Verzeichnisse nur mit rsync gesichert und nach Bedarf ein tar-Archiv während der Laufzeit angelegt. Beim Hochfahren wird erst das tar-Archiv entpackt und anschließend mit rsync auf den aktuellen Stand gebracht. Die Zeiten sind jetzt wirklich gut. Hochfahren, bzw. Prehochfahren dauert jetzt etwa 2 Minuten, also etwa so lange wie ein zugemülltes Windows braucht. Tongue out. Das tar-Archiv aktualisiere ich mit einem einfachen Script nach größeren Systemupdates. Das ganze ist alltagstauglich, aber es bleibt speziell und ist sicher nicht für jeden geeignet. Inzwischen ist der Arbeitsspeicher auf 16GB angewachsen (mehr kann der Chipsatz nicht).

In ein Problem bin ich noch gelaufen. Der Kernel meldete mir einmal, das Dateisystem sei voll, obwohl noch Platz war. Da waren die inodes voll. Überprüfbar mit: df -i . Die Zahl der inodes können mit einer Mountoption variiert werden.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 13:06 Uhr
 
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